Schulsportassistentenausbildung 2018

Zum zweiten Mal in Folge wurde vom Kreissportbund Emsland die Schulsportassistentenausbildung am Gymnasium Georgianum in Lingen angeboten. Dieser Lehrgang umfasst 40 Lehreinheiten und wird kompakt innerhalb von vier Tagen durchgeführt. Gemeinsam mit den Referenten Hendrix Bölle und Gustav Schmidt von der Sportjugend Emsland verbachten 19 Schülerinnen und Schüler aufregende Tage in der Sportschule Emsland.
Neben theoretischen Aspekten standen vor allem  sportpraktische Inhalte im Vordergrund. Mit einer selbstgestalteten 60-minütigen Sportstunde  wurde die Schulsportassistentenausbildung abgeschlossen.

Die Schulsportassistenten können bei AG´s oder im Sportunterricht diverse Aufgaben übernehmen. Dieses zusätzliche Engagement für die Schule findet ebenfalls Anerkennung auf dem Zeugnis.

Text: KSB Emsland (Originaltext hier>>)

Erfahrungsberichte

1.

Von Donnerstag (16.08.) bis Sonntag (19.08.) fand in diesem Jahr wieder die 4-tägige Schulsportassistentenausbildung an unserer Schule statt. Gemeinsam mit den Referenten Hendrix Bölle und Gustav Schmidt von der Sportjugend Emsland verbrachten wir 19 Schülerinnen und Schüler aufregende Tage.

An Tag 1 wurden wir über die Sicherheit im Sportunterricht informiert. Neben der sogenannten PECH-Regel lernten wir auch, welche Aufgaben ein Schulsportassistent hat. Natürlich stand nicht nur Theorie auf dem Programm. Die meiste Zeit verbrachten wir mit unseren, zum Teil selbst ausgedachten, „Kleinen Spielen“ und Takeshis Castle, einem total coolen Hindernisparcours.

Am 2. Tag kam eine Vertreterin der Kinder- und Jugendberatungsstelle Logo zu uns und hielt einen Vortrag über Gewalt und Kinderrechte. Anschließend wurde uns erklärt, was eine Gruppe so ausmacht, welche unterschiedlichen Führungsstile es gibt und wie der Charakter eines Schulsportassistenten sein sollte.

Am 3. Tag beschäftigten wir uns mit möglichen Problemen sowie den Rechten und Pflichten beim „Job“ als Assistenten. Uns wurden verschiedene Arten zur Einteilung von Teams beigebracht und dass es vor und nach jeder Stunde ein Ritual zur Motivation geben sollte. Darauf lernten wir das Spiel „Flagfootball“ kennen und fingen an, unsere eigene Sportstunde vorzubereiten.

Abschließend leiteten alle an Tag 4 ihre 60-minütige Sportstunde. Mithilfe von selbstgestalteten Plakaten stellte jede Kleingruppe die 3 Teile „Warm-up“, „Hauptteil“ und „Cool-down“ vor. Dabei konnte jeder einzelne zeigen, was er in den vergangenen Tagen gelernt hatte. Nach jeder Präsentation bekamen wir positives Feedback, aber auch Verbesserungsvorschläge

Insgesamt fand ich die Ausbildung wirklich gut, weil ich jetzt weiß, was es bedeutet, Schulsportassistent zu sein und wie man ein Training sinnvoll aufbaut. Daher kann ich mir jetzt auch gut vorstellen, eine Gruppe mit zu betreuen bzw. den Trainer im Verein oder in der Schule zu unterstützen. Vielen Dank auch an die Referenten, es hat wirklich Spaß gemacht!

von Theresa Degenhardt (Klasse 9c)

 

2.

Vom 16 August 2018 bis zum 19 August 2018 nahm ich mit 18 anderen Schülerinnen und Schülern an der Schulsportassistenetenausbildung teil, die vom Gymnasium Georgianum in Kooperation mit dem Kreissportbund Emsland, am Georgianum angeboten wurde.

In diesen Tagen lernten wir, wie man eine Trainingseinheit vorbereitet und auf welche Faktoren man achten muss, falls man als Trainer oder Assistent praktizieren möchte, z.B. reicht es nicht einfach aus sich ein paar Spiele aus dem Internet zu suchen und diese dann einfach herunter zu exerzieren. Außerdem lernten wir, wie man Gefahren bei Aufbauten, wie z.B. beim Turnen vermeiden kann. In einer weiteren Trainingseinheit haben uns unsere sehr freundlichen Referenten erklärt, was außer dem Betreuen unserer Schützlinge noch Aufgaben und Privilegien eines Sportassistenten sind. Dafür zogen sie noch eine Fachfrau von Logo zur Seite, die mit uns über Kinderrechte sprach und wie wir, wenn wir in unserem Verein, der Schule oder anderen Orten, auf Verstöße gegen diese Reagieren sollten.

Abschließend zusammenfassend kann ich sagen, dass man als Schulsportassistent mehr Verantwortung hat, als man vielleicht zuerst denken mag aber dabei wird schnell übersehen und vergessen, dass die großartigen Menschen, die diese Kurse anbieten auf etwas vorbereiten, was in unserer Gesellschaft selbstverständlich sein sollte, nämlich darauf, anderen zu helfen und das nicht nur als kleiner Assistent, der hinter dem Lehrer hinterher läuft, sondern als Person, die Grenzen kennt und diese den ihm anvertraute Menschen oder anderen Menschen in seinem Umfeld klar macht oder die, denen übel mitgespielt wird mit hilfe dieser Regeln zu helfen.

von Mattis Lindemann (Klasse 10e)

Bild: Martin Glosemeyer